Zusatzangebote

Sprecherziehung

Sprecherziehung beschäftigt sich, auf der Basis der Sprechwissenschaft, mit allen Aspekten der mündlichen Kommunikation. Im Angebot sind vier als praktische Übungen angelegte Module; sie unterstützen die Studierenden beim Entwickeln ihrer Stimme, ihrer Gesprächsfähigkeit und ihrer Auftrittskompetenz: "Atem- Stimm- und Sprechtechnik"  (Dorothea Sidow) jeweils zweistündig jedes Semester, "Vorlesen und Zuhören" (Werner Geiger) jeweils vierstündig im Sommersemester, "Klären und Argumentieren im Gespräch" und "Freier sprechen und präzise formulieren" (Madeleine Hofer Schölly) in Form von Blockveranstaltungen, je eine im Sommer- und eine im Wintersemester.

Die Module können einzeln oder in beliebiger Reihenfolge belegt werden, und sie stehen den Studierenden aller Fakultäten offen.

Die aktuellen Veranstaltungen finden sie im allgemeinen Vorlesungsverzeichnis.

Jiddisch

Jiddisch ist eine jüdische Sprache, die sich zuerst auf deutschsprachigem, später auf slawischsprachigem Boden entwickelt hat. Als einzigartige Kombination einer indogermanischen und semitischen Sprache hat sie eine umfassende und erfolgreiche Literatur und Kultur hervorgebracht, die sich vom Mittelalter bis in die Gegenwart erstreckt. Noch weitgehend unerforscht, bieten Sprache, Literatur und Kultur einen überraschenden  Einstieg in das Eigene und das Fremde.

Es werden die Kurse "Einführung in die Jiddische Sprache, Literatur und Kultur", "Kurs über sowjet-jiddische Literatur im 20. Jhd." und "Lektüre zum Kurs über sowjet-jiddische Literatur im 20. Jhd." (Tamar Lewinsky) angeboten und mit je 3 ETCS abgegolten.

Die aktuellen Veranstaltungen finden sie im allgemeinen Vorlesungsverzeichnis.

Deutsch als Fremdsprache

Die zwei Semesterkurse „Deutsch für fremdsprachige Studierende“ (Elsbeth Dangel Pelloquin) der Phil. I. Fakultät konzentrieren sich auf das Niveau der Fortgeschrittenen (Niveau C1/2) und vermitteln wissenschaftssprachliche Kompetenzen. Die Kurse wenden sich vor allem an fremdsprachige Studierende der Geistes- und Kulturwissenschaften bzw. der Theologie und Psychologie, es sind aber alle Studienrichtungen zugelassen. Sie bedienen immatrikulierte Studierende mit dem Ziel eines Studienabschlusses an der Universität Basel, aber auch Gaststudierende, Bundesstipendiaten und Postgraduierte, die an einer (oft auf Deutsch zu schreibenden) Doktorarbeit sitzen. Die Kurse reagieren auf die Bedürfnisse dieser Studierenden, deren Deutsch bereits auf einem guten Niveau steht (bestandene Sprachprüfung an der Uni, Niveau C1/2 nach dem Europäischen Sprachenportfolio), deren Studierfähigkeit also gegeben ist, die aber dennoch in ihren auf Sprache ausgerichteten und schreibintensiven Studienfächern zusätzliche Spracharbeit, d.h. eigens für sie eingerichtete Kurse brauchen, in denen sie ihre  Sprachsensibilität und Sprachflexibilität verbessern und fachsprachliche Kompetenzen der deutschsprachigen Geistes- und Kulturwissenschaftlichen Fächer erwerben können. Die Kurse sind auf die Verbesserung der schriftlichen Kompetenz konzentriert, weil Schreiben in der Fremdsprache erfahrungsgemäß die schwierigste Hürde darstellt.

Die Kurse sind als viersemestriges Curriculum mit je zwei Kursen aufgebaut und werden mit je 2 ETCS abgegolten. Jede Übung kann aber einzeln besucht werden und schließt mit einer Prüfung, bzw. einer kurzen schriftlichen Arbeit ab.

Aufführung der einzelnen Kurse [DOC/46 KB]

Die aktuellen Veranstaltungen finden sie im allgemeinen Vorlesungsverzeichnis.