Prof. Dr. Alexander Honold – Lebenslauf
Daten zur Person
Name: Eugen Alexander Honold, geboren am 16.11.1962 in Valdivia (Chile)
Staatsangehörigkeit: deutsch
Familienstand: verheiratet, zwei Söhne: Ferdinand, geb. 4.3.1996; Leonhard, geb. 2.12.1998
Wissenschaftlicher Werdegang
1983 Studium der Germanistik, Romanistik, Komparatistik und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München; im Sommer 1985 Abschluß des Grundstudiums
1986 Studium der Fächer Neuere deutsche Literatur, Philosophie und Lateinamerikanistik an der Freien Universität Berlin; Abschluß im Herbst 1990 mit dem Magister Artium
1991 Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Neuere deutsche Literaturwissenschaft am Fachbereich Germanistik der Freien Universität Berlin (bis 1996); zugleich Lehrbeauftragter am Lateinamerika-Institut der FU Berlin
1991 Redakteur von Das Argument. Zeitschrift für Philosophie und Sozialwissenschaften (Berlin); Lektorat für den Argument-Verlag (Hamburg) als freier Mitarbeiter
1993 ab Winter 1993/94 Lehrveranstaltungen an der Humboldt-Universität zu Berlin
1994 Promotion an der FU Berlin zum Dr. phil. mit einer Arbeit über Robert Musil
1995 Mitarbeit an dem von der Humboldt-Universität geförderten Forschungsprojekt Imagination fremder Welten in der Literatur der Moderne
1997 DAAD-Forschungsaufenthalt an der New York University/USA; Lehrbeauftragter an der Humboldt-Universität zu Berlin
1997 ab WS 1997/98 Wissenschaftlicher Mitarbeiter des DFG-geförderten Forschungsprojekts: Kultur- und Literaturgeschichte des Fremden 1880-1920 (bis Sommer 2000)
1998 DAAD-Forschungsaufenthalt an der Stanford University/USA
1998/99 Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI) des Wissenschaftszentrums Nordrhein-Westfalen in Essen
Seit 1999 Mitarbeit für das Literaturblatt der Frankfurter Allgemeinen Zeitung; zahlreiche Besprechungen literaturwissenschaftlicher Neuerscheinungen sowie Literaturkritiken
2000 DFG-Habilitationsstipendium zum Abschluß der Habilitationsschrift über Friedrich Hölderlin (bis Sommer 2002) Herausgeber (mit Klaus-Michael Bogdal und Rolf Parr) der Buchreihe Diskursivitäten: Literatur. Kultur Medien im Verlag SYNCHRON. Wissenschaftsverlag der Autoren (Heidelberg)
2002 Habilitation und venia legendi im Fach Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Habilitationsschrift Hölderlins Kalender. Astronomie und Revolution um 1800.
2003 Heisenberg-Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft; Vertretung des Lehrstuhls für Neuere deutsche Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft (G. von Graevenitz) an der Universität Konstanz
2004 Ordinarius für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Philosophisch-Historischen Fakultät der Universität Basel
2006 Geschäftsführer des Deutschen Seminars der Universität Basel
2009-11 Vorsteher des Departements Sprach- und Literaturwissenschaften
Rufe an die Universität Münster (2005) und an die Princeton University (2008); abgelehnt
Aktuelle Funktionen
Leiter des Forschungsmoduls „Polarität des dramatischen Feldes“ im SNF-ProDoc „Intermediale Ästhetik“
Leiter des Forschungsmoduls „Poetik der Anverwandlung“ im SNF Sinergia Imitation-Assimilation-Transformation (ETH Zürich)
Sprecher der Forschungsgruppe Erzählkulturen
Koordination des Programms Allgemeine Literaturwissenschaft am Departement für Neuere Philologien der Universität Basel
Stellv. Mitglied im Leitungsgremium des Kompetenzzentrums Kulturelle Topographien
Forschungsdekan der Philosophisch-Historischen Fakultät der Universität Basel


