Dr. Mirjam Weder – Lebenslauf

Mirjam Weder hat an der Universität Zürich Germanistik und Anglistik studiert und promovierte an der Universität Basel (Titel der Dissertation: Orthographische Varianten in der literalen Praxis. Empirische Untersuchung des Usus, der individuellen Repräsentationen und der Wirkung auf den Schreibprozess. Referentin: Prof. Dr. Annelies Häcki Buhofer, Koreferent: Prof. Dr. Thomas Lindauer.)

2011 erwarb sie das "Sammelzertifikat Hochschuldidaktik" der Universität Basel.

Von 2005-2010 war sie wissenschaftliche Assistentin für Deutsche Sprachwissenschaft am Deutschen Seminar der Universität Basel (Lehrstuhl Prof. Dr. A. Häcki Buhofer) und zugleich Computer-Verantwortliche des Deutschen Seminars (von 2005-2009).

2009-2011 hat sie als wissenschaftliche Assistentin in der Leitung des Instituts Forschung und Entwicklung der Pädagogischen Fachhochschule der FHNW gearbeitet, wo sie u.a. den Bereich Fachdidaktik Deutsch des Masterstudiengangs Educational Sciences administrierte. Von 2011-2013 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin für Forschung und Entwicklung am Zentrum Lesen der Pädagogischen Hochschule FHNW.

Von 2009-2012 war sie ebenfalls Lehrbeauftragte für germanistische Linguistik an der Universität Basel.

Seit Juni 2013 ist sie Universitätsdozentin für germanistische Linguistik am Departement Sprach- und Literaturwissenschaften der Universität Basel.

Neben ihrer Tätigkeit als Dozentin ist sie in Auftrag der SAGW verantwortlich für das Fachportal Sprach- und Literaturwissenschaften der Schweiz (www-lang-lit.ch) sowie als Lehrmittelautorin für die Bereiche Grammatik und Rechtschreibung tätig.

 

Funktionen

seit 2014 im Vorstand der Schweizerischen Sprachwissenschaftlichen Gesellschaft

seit 2013 im Vorstand des Forums Wissenschaftliches Schreiben

seit 2014 Redaktorin des Fachportals der Sprach- und Literaturwissenschaften der Schweiz: www.lang-lit.ch

Gutachterin für die Zeitschrift Schreiben sowie die Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE).

 

Forschungsinteressen

Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Schreib- und Schriftlichkeitsforschung. Dazu gehört die Erforschung von sprachlich-kommunikativen Normen der Schriftlichkeit im Spannungsfeld von Norm-Standard-Variation und Orthographie sowie im Bereich der Pragmatik und Textlinguistik die Erforschung von Sprachhandlungsmustern und kommunikativer Routinen. Des Weiteren liegen Aspekte der deskriptiven Grammatik und ihrer Vermittlung im Fokus ihrer Forschungs- und Entwicklungstätigkeit.

Ihre methodischen Schwerpunkte umfassen computerbasierte Methoden der Schreibprozessforschung (Keystroke-Logging), computerunterstützte Sprachanalyse (Korpuslinguistik) sowie Genre-Analyse.

 

Forschungsaufenthalte

Vom September 2008 bis Januar 2009 Forschungsaufenthalt am Institut für deutsche Sprache in Mannheim (Betreuer Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Eichinger) sowie vom 1.-31. Januar 2010 (Betreuerin Dr. K. Güthert).

 

Weitere berufliche Tätigkeiten

Während und nach dem Studium arbeitete sie bei Schweiz Tourismus im Content Management, beim Nachrichtenmagazin FACTS in der Dokumentation/Recherche sowie als freischaffende Journalistin (u.a. für den Tages Anzeiger, FACTS). Als freischaffende Web-Publisherin und Programmiererin begleitete und programmierte sie zahlreiche Web-Projekte sowie CMS und Datenbanken.

 

Mitgliedschaften

Schweizerische Sprachwissenschaftliche Gesellschaft SSG/SSL (seit 2014 im Vorstand)

Vereinigung für Angewandte Linguistik in der Schweiz VALS-ASLA

SIG Writing (EARLi special group)

Forum Wissenschaftliches Schreiben (seit 2013 im Vorstand)