Publikationen

I. Monographie

  • Wie am Meeresufer ein Gesicht im Sand. Eine kurze Geschichte des Poststrukturalismus. Paderborn. Fink 2016. [Rezensionen: Sebastian Schmitt: Quintessenz einer Epoche. Klaus Birnstiel schreibt in "Wie am Meeresufer ein Gesicht im Sand" eine Sozialgeschichte des Poststrukturalismus; literaturkritik.de vom 25.11.2016; René Sternke, in: Germanisch-Romanische Monatsschrift, N.F. 66 (2016), S. 498-500; Carlos Spoerhase: Von Einsichten zu Pointen. Die Welt als Text: Klaus Birnstiel lässt das wilde, poststrukturalistische Denken Revue passieren. In: Süddeutsche Zeitung vom 31. Januar 2017, S. 12.]

II. als Herausgeber

  • [zus. mit Erik Schilling:] Literatur und Theorie seit der Postmoderne. Mit einem Nachwort von Hans Ulrich Gumbrecht. Stuttgart:Hirzel 2012 (=Germanistik, o.N.).

III. Aufsätze

  • Stimmung und Kritik. Conceptual Travels in die Philologie, Philosophie und Ästhetik. In: Silvan Moosmüller, Boris Previšić, Laure Spaltenstein (Hgg.): Stimmungen und Vielstimmigkeit der Aufklärung. Göttingen: Wallstein 2017 (= Das achtzehnte Jahrhundert Supplementa Bd. 21), S. 316-335.
  • Pergamon als Paradigma. Zum Entwurf einer surrealistischen Mythopoetik in Peter Weiss‘ Die Ästhetik des Widerstands. In: Karina Schuller, Isabel Fischer (Hgg.): „Der Surrealismus in Deutschland?“ Interdisziplinäre Studien. Münster: MV-Wissenschaft 2016 [recte 2017] (=Wissensschaftliche Schriften der WWU Münster, Reihe XII, Band 17), S. 258-281.
  • Unvermögen, Technik, Körper, Behinderung. Eine unsystematische Reflexion. In: Karin Harrasser, Susanne Roeßiger (Hgg.): Parahuman. Neue Perspektiven auf das Leben mit Technik. Köln: Böhlau 2016 (=Schriften des Deutschen Hygiene-Museums Dresden, 12), S. 21-38.
  • Bilderschrift. Peter Weiss' intermediale Ästhetik des Widerstands. In: Das Argument 58 (2016), S. 205-214.
  • Das Wahr-werden der technischen Welt. Prolegomena zu einer Philosophie des iGestells. In: Marie-Hélène Adam, Szilvia Gellai, Julia Knifka (Hgg.): Technisierte Lebenswelt. Über den Prozess der Figuration von Mensch und Technik. Bielefeld: transcript 2016, S. 259-276.
  • Die Muße der Kritik. Zur Programmatik der Praxis der ‚Neuen Unterredungen‘ und der ,Neuen Bibliothec`. In: Ralph Häfner, Michael Multhammer (Hgg.): Nicolaus Hieronymus Gundling. Tübingen: Mohr Siebeck 2015 [i.V.].
  • Kritische Dictatur, politische Fiktion, reichskatholischer Mythos: zum frühromantischen Ferment von Friedrich Schlegels nachromantischer Kulturagitation. In: Athenäum 25 (2015), S. 149-181.
  • „Eine überaus kezerische und Gotteslesterliche Meinung in ezlichen Religions-Articeln vertaidigen und spargiren“? Die diskursive Archivierung und Dissimulierung heterodoxer Positionen an der Nürnberger Hohen Schule zu Altdorf (ca. 1615 – 1795) als Exempel der Selbstreflexion frühneuzeitlicher Bildungsinstitutionen. In: Morgen-Glantz 25 (2015), S. 51-85.
  • Raum der Zeit, Zeit des Raumes: Zur Frage nach einer ‚kopernikanischen Wende‘ in der deutschsprachigen utopischen Tradition. In: Germanistik in Ireland 9 (2014) [Special Issue: Imagining Alternatives: Utopias - Dystopias - Heterotopias], S. 13-30.
  • Interview, Präsenz, Paratext. Versuch einer vorläufigen Feldbestimmung. In: Torsten Hoffmann, Gerhard Kaiser (Hgg.): Echt inszeniert. Interviews in Literatur und Literaturbetrieb. Paderborn: Fink 2014, S. 63-80.
  • Bücher zu Schallplatten? Zu einer Schreibweise von Theorie in Literatur. In: Klaus Birnstiel, Erik Schilling (Hgg.): Literatur und Theorie seit der Postmoderne. Stuttgart: Hirzel 2012 (=Germanistik, o.N.), S. 93-106.
  • Ephemere Epiphanien - ein Vorschlag, sex, ‚gender‘ und die Kulturwissenschaften betreffend. In: Sonja Fielitz (Hg.): Präsenz Interdisziplinär. Kritik und Entfaltung einer Intuition. Mit einem Vorwort von Hans Ulrich Gumbrecht. Heidelberg: C. Winter 2012 (=Beiträge zur Neueren Literaturgeschichte, 301), S. 181-199.
  • Wie erzählt man die Frühe Neuzeit? Über Detektivgeschichten, Differenzierungsgewinne, Außenseiter, Pluralisierungsschübe und andere Narrative. In: Anke Fischer-Kattner, Matthias Georgi et al.: Schleifspuren: Lesarten des 18. Jahrhunderts. FS Eckhart Hellmuth. München: Dreesbach 2011, S. 3-16.
  • [zus. mit Martin Schmeisser:] Gelehrtenkultur und antitrinitarische Häresie an der Nürnberger Akademie zu Altdorf. In: Daphnis. Zeitschrift für Mittlere Deutsche Literatur 39 (2010), S. 221-285.

IV. Wissenschaftliche Rezensionen und kleine Beiträge

  • Permanente Revolution. Einige knappe Anmerkungen zur Gegenwart, zu den Medien, zur Kunst - und zur künstlerischen Forschung. In: Lerchenfeld Nr. 39 (2016), S. 9-26.
  • Rezension von  Ulrich Breuer, Ana-Stanca Tabarasi-Hoffmann (Hgg.): Der Begriff der Kritik in der Romantik. Paderborn 2015. In: Arbitrium. Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Literaturwissenschaft 1/2017, S. 82-87.
  • Rezension von Andreas Kablitz: Kunst des Möglichen. Theorie der Literatur. Freiburg i.Br. 2012. In: Arbitrium. Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Literaturwissenschaft. 1/2015, S. 3-7.
  • Zeit ohne Ziel, Gedächtnis ohne Geschichte. Rezension von Aleida Assmann: Ist die Zeit aus den Fugen? Aufstieg und Fall des Zeitregimes der Moderne. München 2013. In: KulturPoetik 14 (2014), S. 293-295.
  • Rezension von Nadja Geer: Sophistication. Zwischen Denkstil und Pose. Göttingen 2012. In: Zeitschrift für Germanistik 24 (2014), S. 212-214.
  • Gelehrtenexoterik. Einige akademisch-intellektuelle Erinnerungs- und Notizbücher. In: Merkur 67 (2013), S. 354-360.
  • [zus. mit Erik Schilling]: Einleitung. In: Klaus Birnstiel, Erik Schilling (Hgg.): Literatur und Theorie seit der Postmoderne. Stuttgart: Hirzel 2012 (=Germanistik, o.N.), S. 7-14.
  • Poststrukturalismus, Postmoderne und einige der Folgen (Sektions-Einleitung). In: Klaus Birnstiel, Erik Schilling (Hgg.): Literatur und Theorie seit der Postmoderne. Stuttgart: Hirzel 2012 (=Germanistik, o.N.), S. 17-26.
  • [zus. mit Erik Schilling]: Postmodernes Erzählen und Konsequenzen für die Theorie (Sektions-Einleitung). In: Klaus Birnstiel, Erik Schilling (Hgg.): Literatur und Theorie seit der Postmoderne. Stuttgart: Hirzel 2012 (=Germanistik, o.N.), S. 83-91.
  • Rezension von Katharina Picandet: Zitatromane der Gegenwart. Georg Schmid Roman trouvé – Marcel Beyer Das Menschenfleisch – Thomas Meinecke Hellblau. In: Arbitrium. Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Literaturwissenschaft. 2/2012, S. 250-254.
  • Rezension von Hans-Harald Müller, Marcel Lepper, Andreas Gardt (Hgg.): Strukturalismus in Deutschland. Literatur- und Sprachwissenschaft 1910–1975. Göttingen 2010. In: Arbitrium. Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Literaturwissenschaft. 1/2012, S. 4-9.
  • West-Berliner Wunderkammer. Das Archiv des Merve-Verlags kann erschlossen werden. In: Merkur 65 (2011), S. 374-377.
  • Rezension von Giulianio Campioni: Der französische Nietzsche. Aus dem Italienischen von Renate Müller-Buck und Leonie Schröder. Berlin, New York 2009. In: Arbitrium. Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Literaturwissenschaft. 1/2011, S. 81–84.
  • Alles ein Song. Über Neil Young. In: Merkur 64 (2010), S. 172-179.
  • Rezension von Daniel Krause: Postmoderne – Über die Untauglichkeit eines Begriffs der Philosophie, Architekturtheorie und Literaturtheorie. Frankfurt a.M. u.a. 2007. In: Arbitrium. Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Literaturwissenschaft. 3/2010, S. 263–266.
  • [zus. mit Michael Multhammer:] Foucault stammt vom Affen ab oder Die Geisteswissenschaften im Bann der Evolutionstheorie. Zu einigen Neuerscheinungen anläßlich der 200. Wiederkehr der Geburt von Charles Darwin [Rezension von Ernst Peter Fischer: Der kleine Darwin. Alles, was man über Evolution wissen sollte. München 2009; Jürgen Neffe: Darwin. Das Abenteuer des Lebens. München 2008; Philipp Sarasin: Darwin und Foucault: Genealogie und Geschichte im Zeitalter der Biologie. Frankfurt a.M. 2009; Philip Ajouri: Erzählen nach Darwin. Die Krise der Teleologie im literarischen Realismus: Friedrich Theodor Vischer und Gottfried Keller. Berlin u. New York 2007; Karl Eibl: Kultur als Zwischenwelt. Eine evolutionsbiologische Perspektive. Frankfurt a. M. 2009]. In: Scientia Poetica. Jahrbuch für Geschichte der Literatur und Wissenschaften / Yearbook for the History of Literature, Humanities and Sciences 13 (2009), S. 339-358.
  • Rezension von Fernando Suárez Müller, Bernd Goebel (Hgg.): Kritik der postmodernen Vernunft. Über Derrida, Foucault und andere zeitgenössische Denker. Darmstadt 2007. In: Arbitrium. Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Literaturwissenschaft. 3/2009, S. 382-386.
  • Vielleicht doch noch einmal lesen? Paul Veynes freundschaftliche Einführung in Michel Foucaults Denken. In: Merkur 63 (2009), S. 622-626.
  • [zus. mit Martin Schmeisser:] Tagungsbericht: Antitrinitarismus in Altdorf um 1600. In: Mitteilungen des Sonderforschungsbereichs 573 Pluralisierung und Autorität in der Frühen Neuzeit 1/2009, S. 55-58.

V.  Journalistisches (jüngere Beiträge)

  • Deleuze träumt. – Der Freitag vom 16. März 2017, S. 16.
  • Mit Block und Stift bewaffnet. Zur Verleihung des Georg-Büchner-Preises an Rainald Goetz. -jungle world Nr. 40/41 (2015), S. 8f.
  • Der Literaturgelehrte M. H. Abrams ist tot. -Süddeutsche Zeitung vom 24. April 2015, S. 12.
  • In den Trümmern der Moderne. Bruno Latour schlägt Alarm und macht Vorschläge, wie wir das Überleben unserer Gesellschaft organisieren können: Sein neues Buch „Existenzweisen“ ist ein großer Rundumschlag. -Süddeutsche Zeitung vom 5. Februar 2015, S. 21.
  • Dieses cremige Gefühl. Lana Del Reys neues Album „Ultraviolence“ ist Edelkitsch. Darf man das gut finden? Und warum galt der Kitsch lange als böse? -Der Freitag vom 3. Juli 2014, S. 13.
  • Im verfließenden Moment der Notiz. Wolfgang Herrndorfs Blog „Arbeit und Struktur“ ist postum als Buch erschienen. -jungle world Nr. 1 (2014), S. 8f.
  • Wer hat an der Theorie gedreht? In den siebziger Jahren war er eine Galionsfigur linker Theoriebildung. Dann geisterte Paulchen Panther durch das Mordvideo der Zwickauer Neonanzis. Ein Blick auf die Bildsprache des Terrors. -Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 23. Juni 2012, S. Z 3.
  • Ein Anarchist in Anführungszeichen? Jahrzehntelang schlummerten die Tagebücher von Erich Mühsam im Archiv. Nun ist ein erster Band veröffentlicht - und sofort vergriffen. Er ist ein einzigartiges Zeitdokument aus der Münchener Boheme im frühen zwanzigsten Jahrhundert. -Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 2. August 2011, S. 30.
  • Auf dem Laufsteg der Diskurse. Die „School of Criticism and Theory” in Cornell versammelt Dozenten mit klingenden Namen und Studenten zu sommerlichen Disputationen über den neuesten Schick in den Geisteswissenschaften. -Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 27. Juli 2011, S. N 3.
  • Land, Land, Land, Licht und Land. Amerika? Kennen wir doch alle, irgendwie. Wolfgang Büscher hat das Land drei Monate lang bereist - zu Fuß. Seine Erzählung davon trägt den Titel „Hartland”. Sie blendet das Klischee nicht aus, verzichtet aber auf jedes vorschnelle Urteil. Und plötzlich kommt uns Amerika ganz nah. -Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 7. Mai 2011, S. Z 5.
  • Heldenlos. Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 19. Mai 2010, S. N 3.