Prof. Dr. Annelies Häcki Buhofer – Lebenslauf


Allgemein

  • Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie an der Universität Zürich 1973-78.
  • Doktorarbeit 1980 bei Prof. Dr. Harald Burger (Universität Zürich) unter dem Titel "Der Spracherwerb von phraseologischen Wortverbindungen. Eine psycholinguistische Untersuchung an  schweizerdeutschem Material" (Frauenfeld, 1980). Doktorprüfung im  Januar 1980.
  • Habilitationsschrift (Abgabe) und Habilitationsvortrag 1984. Publikation: Schriftlichkeit
  • im Alltag. Theoretische und empirische Aspekte - am Beispiel eines Schweizer Industriebetriebs. (= Zürcher Germanistische Studien 2). Bern, 1985.
  • Venia Legendi für das Gebiet "Germanistische Linguistik" seit WS 1985/86.
  • Ausserordentliche Professorin an der Universität Basel seit WS 89/90.
  • Ernennung zur Ordinaria mit Beschluss des Universitätsrates vom 16. 1. 97.



Im Einzelnen

  • Ab 1980 in Zürich regelmässige Arbeit in Projektgruppen der Pädagogischen Abteilung der Erziehungsdirektion Zürich (Sprachförderung, Fremdsprachige Kinder), Kurse in der Kindergärtnerinnenfortbildung in den Kantonen Zürich und Bern, regelmässige Kurse für HeilpädagogInnen der Abteilung „Gehörlose“ am Heilpädagogischen Seminar in Zürich bis 1989
  • Seit WS 89/90 als Ausserordentliche Professorin, seit 1997 als Ordentliche Professorin an der Universität Basel immer wieder neue Lehrveranstaltungen in vielen Bereichen der  Germanistischen Linguistik
  • 2002 Geschäftsführende Vorsteherin des Deutschen Seminars. 2002 Decana designata der Philosophisch-Historischen Fakultät. 2003-2005 Dekanin und Prodekanin.
  • 1990-2004 Deutschprüfungen für alle Fakultäten der Universität Basel zum Nachweis genügender Deutschkenntnisse sowie Koordination und Aufsicht über die Lehrangebote „Deutsch als Fremdsprache“
  • Mitarbeit in den Programmen "Gender Studies" und "Allgemeine Sprachwissenschaft"
  • 1996-1998 und 2002-2004 Koordinatorin des Nebenfaches „Allgemeine Sprachwissenschaft“
  • Einige Jahre Mitglied der Regenz und des Geschäftsführenden Ausschusses des Departements Geistes- und Kulturwissenschaften an der Universität Basel
  • Mitarbeit bei der Entwicklung der neuen MA-/BA-Curricula an der Universität Basel
  • Seit 2006 Qualitätsbeauftragte der Phil.-Hist.-Fakultät
  • 2007-2010 Studiendekanin der Philosophisch Historischen Fakultät der Universität Basel
  • 2008-2010 Geschäftsführende Vorsteherin des Deutschen Seminars
  • Oktober 2009 Wahl in den Forschungsrat des Schweizerischen Nationalfonds (ab 1.1.2010)

 

Tagungen, Kongresse

  • Organisation verschiedener Kolloquien, Tagungen und Sammelbänden, in den letzten Jahren insbesondere zur Interdisziplinarität in der Genderforschung, zum Umgang mit sprachlicher Variation, zu Spracherwerb und Lebensalter, zum Umgang mit festen sprachlichen Formen sowie zu aktuellen Forschungsergebnissen zum Schweizerdeutschen
  • Mitglied der Vorbereitungsgruppe der Internationalen Deutschlehrertagung in Luzern 2001 sowie Sektionsleiterin
  • Mitglied der AG Muttersprache der Weiterbildungszentrale
  • EUROPHRAS Jahrestagung 2004 in Basel
  • 4. Tage der Schweizer Linguistik in Basel (November 2006)
  • Tagung "Aktuelle Schweizer Literatur  –  Literarische Begegnungen" an der Universität Basel (April 2007)
  • Doktorandenschule "First Language Acquisition" der SSG/SSL in Basel (3.-7.9.2007)
  • Abschlusstagung des SNF-Projekts „Literale Kompetenzen und literale Sozialisation, oder: Wenn Schriftaneignung trotzdem gelingt“, Universität Basel (21.-23.1.2009)
  • Abschlusstagung des SNF-Projekts „Vielfalt in Sprachkorpora – Diversity in Language Corpora”, Hotel Bildungszentrum 21 (22. -24.4.2009)

 

Gesellschaften

  • Einige Jahre Vorstandsmitglied der Literarischen Gesellschaft Zug, Organisation von Lesungen, Vorträgen
  • Einige Jahre Vorstandstätigkeit bei der Schweizerischen Akademischen Gesellschaft für Germanistik (SAGG), Führung der Kasse und Mitgliederdatei
  • Vorstand Verein Schweizerdeutsch – Gruppe Zugerland (seit 1998)
  • Präsidentin der Vereinigung der Basler Universitätsdozentinnen (VBU) 1998-02
  • Gründungs- und Beiratsmitglied der Europäischen Gesellschaft für  Phraseologie seit 1999, seit August 2004 Präsidentin von EUROPHRAS
  • Gründungsmitglied und Vorstand der Schweizerischen Gesellschaft für Frauen- und Geschlechterforschung (SGFG) (seit 1999)
  • Vorstand der Schweizerischen Sprachwissenschaftlichen Gesellschaft (SSG) und der VALS/ASLA (Vereinigung für Angewandte Linguistik in der Schweiz), Führung der Kasse
  • Oktober 2005 Vorstandsmitglied der AILA (Association Internationale de Linguistique Appliquée), Schatzmeisterin
  • Von 2006-2008 Präsidentin der Schweizerischen Sprachwissenschaftlichen Gesellschaft (SSG/SSL)
  • Seit November 2008 Alt-Präsidentin der SSG/SSL
  • Seit 1. Januar 2010 Mitglied des Nationalen Forschungsrates des Schweizerischen Nationalfonds (Abteilung I)

 

 

Andere Tätigkeiten

  • Diverse osteuropäische Partnerschaften und Betreuung von Postdoc-Studierenden
  • Bandherausgeberin der Wissenschaftlichen Gesamtausgabe der Schriften von Karl Philipp Moritz