Prof. Dr. Ralf Simon

Ordinarius Neuere Deutsche Literaturwissenschaft
ralf.simon-at-unibas.ch

Lehrstuhlnomination: Neuere Deutsche Literaturwissenschaft mit einem Schwerpunkt im 18. Jahrhundert sowie im Bereich Literaturtheorie

Sprechstunden

nach Vereinbarung, siehe unter Aktuelles

Sprechstunden im Semester: Montag 14-16 (Anmeldung: danielle.schwab-at-unibas.ch)

Kurzcharakteristik:

Studium der Germanistik und Philosophie in Bonn, Promotion 1989 mit einer mediävistischen Arbeit zur strukturalistisch-narratologischen Analyse der Artusepik, Habilitation 1996 mit einer Arbeit zu Johann Gottfried Herder, in der dem Verhältnis von Gedächtnis und Interpretation in einem der Gründungswerke der Kulturwissenschaften nachgegangen wird. – Nach einem Heisenberg-Stipendium und einer Vertretung an der Universität Karlsruhe erfolgte 2000 der Ruf an die Universität Basel.
Die wissenschaftliche Arbeit konzentriert sich auf die Fragen der Literaturtheorie (Narratologie, Strukturalismus, Dekonstruktion, Gattungspoetik der Komödie, Bildkritik, Theorie der Prosa), auf Autoren um 1800 (Jean Paul, Lessing, Brentano, Achim von Arnim), Autoren des Realismus (Raabe, Stifter) und Autoren des 20. Jahrhunderts (Brecht, George, Arno Schmidt) ohne auf diese Gebiete festgelegt zu sein. - Die Beschäftigung mit Jean Paul und Arno Schmidt im Rahmen einer zu entwickelnden Theorie der Prosa (Monographie 2013: Die Idee der Prosa) wird in den nächsten Jahren im Zentrum der Forschung stehen. Angestrebt ist eine Theorie der Prosa, die Motive der literarischen Bildkritik (Monographie 2009: Der poetische Text als Bildkritik) aufnimmt.

 

 

 

 

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